Ob im Sommer oder Winter, Kleider für den Abend sind immer passend zu festlichen Anlässen. Wenn die nächste Hochzeit ansteht, sollte man jedoch nicht einfach zu einem beliebigen Kleid aus dem Modegeschäft um die Ecke greifen. Jedem (Figur-)Typ steht ein anderes Kleid. Mancher Frau steht ein kurzes Cocktailkleid perfekt, während die andere in einer langen Abendrobe umwerfend aussieht. Um nicht ungünstige Körperstellen noch zu betonen, sondern seine Vorzüge zu zeigen, empfiehlt sich viel Ausprobieren und eine professionelle Beratung.
Zunächst einmal sollte man sich seines Körperbaus bewusst werden. So viele Frauen es gibt, so viele unterschiedliche Figuren gibt es auch. Zur Vereinfachung wird aber zwischen verschiedenen Figur-Typen unterschieden. Bezeichnet werden die Typen oft nach Obstsorten. Besonders verbreitet ist die Birnen-Form: Dabei hat die Frau eine eher schmale Schulter, dagegen aber ein ausgeprägtes Becken und stramme Oberschenkel. Eine Apfel-Frau ist eher klein und setzt im Gegensatz zur Birnen-Frau nicht an den Oberschenkeln und Hüften an, sondern am Bauch.
Eine andere Klassifikation unterteilt die unterschiedlichen Körperbauten in eine Pyramiden-, Sanduhr-, H-, Liane- und umgekehrte Pyramiden-Form. Die Liane-Frau ist beispielsweise am ganzen Körper eher zierlich und schmal; Taille und Hüfte sind hier eher schwach ausgeprägt und auch die Oberweite ist eher klein. Für einen festlichen Anlass sollte eine Liane-Frau lange Abendkleider daher lieber vermeiden. Sie betonen nur nicht vorhandene weibliche Rundungen. Hier sollte das Augenmerk eher auf kurze Kleider mit großen Motiven gelegt werden. Dadurch wird auch kleinen, zierlichen Frauen mehr Größe und Präsenz verliehen. Auch Plissées, Volants und Faltenröcke sind möglich. Hier sollte man aber mindestens 170 cm groß sein.
Veröffentlich in Mode für Sie, Styles
Von Johan Soltau
Kommentare: 0 »

